Mitmachen

Wenn Sie einen Anlass haben, mit dem Sie bei der neuen „U“PD anrufen können, tun Sie das ruhig und berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen. Es soll versucht werden, diese Erfahrungen unabhängig vom GKV- Spitzenverband und unabhängig von der „U“PD zu sammeln und auszuwerten.

Wenn Sie keine Lust haben, bei einem Callcenter von Sanvartis anzurufen, schreiben Sie an den Patientenbeauftragten Laumann:

z.B. auf Facebook https://www.facebook.com/karljoseflaumann

oder: http://www.patientenbeauftragter.de/index.php/kontakt

 

 

Derzeit macht es keinen Sinn, weitere Unterschriften zu sammeln. Die Initiatoren der Petition haben angekündigt, dass in Kürze eine abschließende Aktion erfolgen wird.

 

Auf dieser Website stellen wir Solidaritätsadressen, Presseberichte, Experten-Äußerungen und auch Statements aller möglicher Menschen zusammen, die ihre positiven Erfahrungen mit der UPD mitteilen und sich für den Erhalt der UPD unter der bisherigen Trägerschaft aussprechen möchten. Bitte schicken Sie uns Ihr kurzes Statement (ein Satz bis eine halbe Seite) sowie ein zur Veröffentlichung auf dieser Website freigegebenes Porträtfoto oder Logo an kontakt@fuer-unabhaengige-patientenberatung.de. Herzlichen Dank!

7 Gedanken zu „Mitmachen

  1. Werner Passlick

    Es muss alles dafür getan werden, dass die Patientenberatung so bleibt wie sie jetzt ist. Nur dann ist Unabhängigkeit wirklich gewährleistet. Ansonsten wird wieder der Bock zum Gärtner gemacht. Eine von den Krankenkassen abhängige Firma urteilt über die Krankenkassen. Was soll dabei rauskommen?

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  2. Waltraut Warnecke

    Ich bin für die Fortsetzung der Patientenberatung in der jetzigen Form, weil ich schon einige Male sehr gut beraten wurde.

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  3. Seidel

    Falsche ausdrucksweise: wenn sie „KEINE LUST“ haben…..
    es geht nicht um Lust ob ich mit „SANVARTIS“ Kontakt haben möchte in meinen persönlichen Gesundheitsfragen….und der Notwendigkeit einer „Beratung“
    Es geht einzig und allein um UNABHÄNGIGKEIT…..ehrliche, kompetente, persönliche, DISKRETE Beratung…

    Dennoch Tausend DANK für den öffentlich bekanntgegebenen Kontakt zu Herrn Josef Laumann……..
    und HIER meinen Aufruf an alle Beratungssuchenden: Ignoriert SANVARTIS…….wendet Euch per Internet direkt an Herrn Laumann….
    und ihr „älteren“ Menschen keine Angst vorm Internet…lasst Euch von Euren „Enkeln“ dabei helfen…….die kennen sich aus….

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  4. Angelika Vahnenbruck

    Meine ersten Erfahrungen mit der neuen UPD:
    Callcenter, das heißt Warteschleife beim ersten Mal von 3 Minuten, dann Mitarbeiter*innen, die freundlich sind, allerdings dann doch nicht zuständig. Ich wollte eine Information zu der laut Auskunft nur ein Jurist Informationen geben konnte. Da waren aber alle Leitungen belegt und das nicht nur beim ersten Mal, sondern bei allen weiteren Anrufen. Der Rückruf der dann zu einer vereinbarten Zeit geschehen sollte, erfolgte, allerdings war ich da gerade am telefonieren, somit meine Schuld, dass mich niemand erreichen konnte. Allerdings erfolgte auch kein weiterer Versuch mich zurückzurufen. Als ich dann noch einmal anrief, hieß es, sie schreiben an die Abteilung eine Mail und bitten um einen weiteren Versuch – nichts geschah. Beim nächsten Anruf von meiner Seite, hieß es dann, „alle Leitungen belegt, wenn sie einen Termin haben, müssen sie schon erreichbar sein….“ moralische Keule. Brauche ich das – NEIN, also legt ich auf.
    Ich habe nur für eine sehr kranke Freundin angerufen, bin selber nicht darauf angewiesen. Allerdings sind das Erfahrungen, die mich abhalten jemals wieder dort anzurufen und Menschen, die wirklich diese Beratung brauchen, sind hier FALSCH. Die alte UPD MUSS WIEDER HER, das ist mein Fazit.

    Antworten
  5. Johanna de Haas

    Meine Beratungserfahrungen beim neuen Beratungsanbieter habe ich am 30.01.2016 in einer Mail an Herrn Minister Gröhe, Herrn Staatssekretär Laumann und die Berater der neuen UPD geschildert, ich zitiere:

    „Sehr geehrter Herr Minister Gröhe,
    Sehr geehrter Herr Staatssekretär Laumann, sehr geehrte Damen und Herren der Unabhängigen Patientenberatung,

    seit Beginn 2016 ist ein neuer Anbieter zuständig für Ratsuchende, die sich hilfesuchend an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Staatssekretär Laumann empfiehlt in seiner Rolle als Patientenbeauftragter diese neue UPD wärmstens auf seiner Internetseite. Er hat letztes Jahr die Entscheidung getroffen, im Vergabeverfahren einem neuen Anbieter den Zuschlag zu erteilen. Er hat diese Entscheidung getroffen gegen den großen Widerstand des wissenschaftlichen Beirates der UPD und gegen die massiven Bedenken, die von vielen Seiten geäußert wurden.

    Ich war bis zum 31.10.2015 für mehr als 5 Jahre Beraterin in einer der Beratungsstellen der alten UPD. Seit dem 01.11.2015 habe ich eine neue Stelle im Verlagswesen angetreten, weil die Beratungsstelle zum 31.12.2015 geschlossen werden musste. In den 5 Jahren meiner Beratungstätigkeit wurden sehr viele qualitätssichernde Maßnahmen durchgeführt, um unsere Beratung zu überprüfen. Eines der gängigsten und am häufigsten angewandte Mittel der Qualitätskontrolle waren so genannte Hidden-Client-Anfragen, also Testanfragen, die im Nachhinein ausgewertet wurden und deren Ergebnis uns dann mitgeteilt wurde. Dies gab uns immer wieder Gelegenheit, unsere Arbeit kritisch zu hinterfragen und die Qualität unserer Beratung weiter zu steigern. Am Ende hatte die wissenschaftliche Begleitforschung uns bescheinigt, dass eine weitere Steigerung der Qualität nicht zu erreichen sei.

    Viele ratsuchende Menschen, die die Arbeit der alten UPD kennen, fühlten sich durch den bevorstehenden Wechsel verunsichert. Ich habe in den letzten Wochen meiner Beratungstätigkeit regelmäßig darauf hingewiesen, dass auch in 2016 weiterhin Beratung stattfinden werde und dass alle Verantwortlichen versichern, dass die Unabhängigkeit und Qualität der Beratung durch den Anbieterwechsel keinesfalls würde leiden müssen.

    Hier ein kurzes Zitat von Herrn Staatssekretär Laumanns Internetseite:
    „Darüber hinaus können sich Ratsuchende selbstverständlich auch weiterhin schriftlich an die UPD wenden. Anfragen per Brief werden dabei in der Regel in 48 Stunden, Anfragen per Mail oder Fax in 24 Stunden beantwortet.“

    Anfang 2016, um genau zu sein am 06.01.2016, habe ich eine Anfrage an das online-Portal der neuen UPD abgeschickt. Ich wollte mich gerne persönlich davon überzeugen, dass die Beratungsqualität und die Unabhängigkeit der Beratung weiterhin gewahrt bleiben. Und dazu erschien mir die Prüf-Methode der wissenschaftlichen Begleitforschung gut geeignet, daher habe ich diese Testanfrage gestellt. Meine Anfrage habe ich bewusst aus dem Themenbereich gewählt, der am häufigsten vorkam in den vergangenen 5 Jahren meiner Beratungstätigkeit bei der alten UPD: Einstellung der Krankengeldzahlung durch die gesetzliche Krankenkasse. Ich wollte gerade am Beginn die neuen Berater nicht mit exotischen und schwierigen Fragen konfrontieren, da sie ja alle wahrscheinlich noch wenig Erfahrung im neuen Berufsfeld besitzen. Allerdings gehe ich davon aus, dass Anfragen zu dem Thema, das ich gewählt habe, weiterhin zu den alltäglichen Beratungsthemen auch der neuen UPD gehören.

    Das Ergebnis meiner Testanfrage ist niederschmetternd. Die einzige Antwort, die ich bisher erhalten habe, lautet:

    „Wir haben ihre Anfrage erhalten und unter der Bearbeitungsnummer 9F.3AE.3DD gespeichert.
    Unser Beratungsteam kümmert sich derzeit um die Beantwortung. Sobald wir weitere Informationen für Sie haben, senden wir Ihnen eine E-Mail.“

    Wie gesagt, habe ich die Anfrage am 06.01.2016 gestellt. Heute ist der 30.01.2016. Innerhalb einer Zeitspanne von dreieinhalb Wochen ist es der neuen UPD nicht gelungen, eine alltägliche Beratungsanfrage zu beantworten. Über die Gründe kann ich natürlich nichts sagen. Manche Bedenkenträger des letzten Jahres gehen trotz der Versicherungen von GKV-Spitzenverband und Herrn Staatssekretär Laumann weiterhin davon aus, dass die Unabhängigkeit der Beratung in Gefahr ist. Sie vermuten bei meiner Schilderung, dass eine solche Anfrage nicht beantwortet wird, weil die Antwort gegebenenfalls Kritik am geschilderten Vorgehen einer Krankenkasse beinhalten müsste, sollte sie juristisch korrekt sein. Andere unterstellen, dass die neue UPD mangels fachkompetenter Berater noch nicht einmal in der Lage sei, solche einfachen Routine-Anfragen innerhalb einer angemessenen Zeitspanne zu beantworten. Wieder andere wünschen sich eine Unterrichtung der Presse.

    An solchen Unterstellungen möchte ich mich nicht beteiligen und eine Information der Presse halte ich bei einer einzigen mir bekannten nicht beantworteten Anfrage nicht für angemessen. Ob weitere Ratsuchende über längere Zeit vergeblich auf die Beantwortung ihrer online-Anfrage warten müssen, kann ich natürlich nicht beurteilen.

    Bereits 10 Tage nach meiner Anfrage vom 06.01.2016 hatte ich mich wegen ausbleibender Antwort hilfesuchend per Mail an Herrn Staatssekretär Laumann und die neue UPD gewandt (siehe weitergeleitete Mail unten). Eine Reaktion des Herrn Staatssekretär Laumann ist nicht erfolgt. Die einzige Reaktion der neuen UPD (Datum 16.01.2016) lautet:

    „Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Nachricht an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland. Wir haben Ihre Nachricht erhalten und kümmern uns schnellstmöglich um die Bearbeitung.

    Sollten Sie zwischenzeitlich Ergänzungen oder Rückfragen haben, antworten Sie einfach auf diese Nachricht unter Angabe Ihrer persönlichen Bearbeitungsnummer 47.89D.35B.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Beratungsteam der UPD“

    Sehr geehrter Herr Minister Gröhe,

    Herr Stattsekretär Laumann als Verantwortlicher für die UPD gehört zu Ihrem Ministerium. Angesichts der ausbleibenden Reaktionen der neuen UPD und des Herrn Staatssekretärs bitte ich Sie, zu prüfen, welche Probleme zu der enormen Verzögerungen bei der Bearbeitung von online-Anfragen bei der neuen UPD führen. Weiterhin bitte ich Sie zu veranlassen, dass die vorhandenen Probleme gelöst werden. Auch wenn ich nicht mehr als Patientenberaterin tätig bin, liegt mir das Wohl der Ratsuchenden im Gesundheitswesen weiterhin sehr am Herzen. Es würde mich zutiefst erschüttern, wenn Ratsuchende in Zukunft wochenlang ohne Antwort bleiben oder womöglich niemals eine Antwort erhalten. Ratsuchende haben meiner Meinung nach ein Recht darauf, eine fachlich fundierte Antwort in angemessener Zeit zu erhalten von einem Beratungsangebot, das die gesetzlich Versicherten immerhin mit zirka 9 Millionen € pro Jahr finanzieren.

    Ihre ausführliche Antwort habe ich mir für den 15.02.2016 vorgemerkt.

    Vielen Dank für Ihre Mühe!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna de Haas.

    Von: Johanna de Haas [mailto:johanna.de.haas@web.de]
    Gesendet: Samstag, 16. Januar 2016 09:52
    An: ‚onlineberatung@patientenberatung.de‘ ; ‚pflege-patientenrechte@bmg.bund.de‘
    Betreff: Unabhängige Patientenberatung

    Sehr geehrter Herr Staatssekretär Laumann, sehr geehrte Damen und Herren der Unabhängigen Patientenberatung,

    nachdem mir wegen meiner erheblichen Probleme mit meinem Arbeitgeber, meiner Krankenkasse und meinem Arzt das Büro des Patientenbeauftragten das Beratungsangebot der Unabhängigen Patientenberatung wärmstens empfohlen hatten, habe ich mich mit großer Hoffnung auf Lösung meiner Probleme am 06.01.2016 dorthin gewandt. Ich war angenehm überrascht, dass Beratung auch über eine online-Plattform angeboten wird, die eine verschlüsselte Übersendung meiner Daten erlaubt, und habe mich daher hier
    https://www.patientenberatung.de/de/service/online-beratung#
    entsprechend den Anweisungen registriert und dann meine schwierige Situation ausführlich beschrieben.
    Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Leider wurde mir weder der Erhalt meiner Anfrage bestätigt noch wurden meine Fragen beantwortet. Und inzwischen ist es auch nicht mehr möglich, auf meine Anfrage zuzugreifen, ansonsten hätte ich sie hier einkopiert. Ich hoffe jedoch sehr, dass die Mitarbeiter der Patientenberatung diese Anfrage nach wie vor abrufen können. Wenn ich den Login zu meinem Account ausführe, erhalte ich inzwischen diese Meldung, die ich hier nur auszugsweise kopiere:
    HTTP Status 500 –
    type Exception report
    message
    description The server encountered an internal error that prevented it from fulfilling this request.
    exception
    javax.servlet.ServletException
    javax.faces.webapp.FacesServlet.service(FacesServlet.java:659)
    org.apache.tomcat.websocket.server.WsFilter.doFilter(WsFilter.java:52)
    org.apache.catalina.filters.CorsFilter.handleNonCORS(CorsFilter.java:436)
    org.apache.catalina.filters.CorsFilter.doFilter(CorsFilter.java:177)
    org.springframework.security.web.FilterChainProxy$VirtualFilterChain.doFilter(FilterChainProxy.java:316)
    org.springframework.security.web.access.intercept.FilterSecurityInterceptor.invoke(FilterSecurityInterceptor.java:126)

    .doFilter(FilterChainProxy.java:316)
    org.springframework.security.web.access.intercept.FilterSecurityInterceptor.invoke(FilterSecurityInterceptor.java:126)
    org.springframework.security.web.access.intercept.FilterSecurityInterceptor.doFilter(FilterSecurityInterceptor.java:90)

    org.springframework.web.filter.DelegatingFilterProxy.invokeDelegate(DelegatingFilterProxy.java:346)
    org.springframework.web.filter.DelegatingFilterProxy.doFilter(DelegatingFilterProxy.java:262)
    note The full stack trace of the root cause is available in the Apache Tomcat/8.0.30 logs.
    ________________________________________
    Apache Tomcat/8.0.30
    Es sind also inzwischen 10 Tage vergangen, seitdem ich mich hilfesuchend an die Patientenberatung gewandt habe. Was die Krankenkasse angekündigt hatte, ist nun eingetroffen: Ich erhalte kein Krankengeld mehr. Die Krankenkasse behauptet nach wie vor, mein Arbeitgeber müsse der Wiedereingliederung zustimmen bzw. dürfe seine im Dezember 2015 erteilte Zustimmung nicht zurückziehen. Und sie macht mich dafür verantwortlich, dass der Arbeitgeber diese Zustimmung kurz vor dem geplanten Beginn der Maßnahme zurückgezogen hatte. Der Arbeitgeber wiederum führt an, dass er bei den von meinem Kardiologen Ende des Jahres im Detail beschriebenen Einschränkungen, die während der Maßnahme bestehen sollen, keine sinnvolle Eingliederung im Betrieb durchführen könne. Der Kardiologe weigert sich, die Einschränkungen zu ändern und begründet dies mit seiner ärztlichen Verantwortung für meine Gesundheit. Weder der Betriebsrat noch mein gewerkschaftlicher Rechtsschutz noch das Bundesversicherungsamt noch die Landesärztekammer sehen sich in der Lage, mir irgendwie zu helfen. Und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung bzw. seine Mitarbeiter hatten mir so große Hoffnungen gemacht, dass ich bei der Unabhängigen Patientenberatung eine hochqualifizierte kostenlose Beratung durch Rechtsanwälte erhalten könnte.

    Ich bin maßlos enttäuscht von diesem hochgepriesenen Angebot. Bitte nennen Sie mir umgehend Alternativen, wo ich kostenlose und qualifizierte Hilfe erhalten kann und zwar bitte rasch. Wie gesagt hat die Krankenkasse die Krankengeldzahlungen eingestellt, niemand bezahlt meine Krankenkassenbeiträge und in dieser Situation kann ich mir einen Rechtsanwalt einfach nicht leisten.

    Bitte helfen Sie mir!

    Mit freundlichen Grüßen

    Johanna de Haas“

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